Große Macke: Dioxin-Kontamination muss spürbare juristische Konsequenzen haben – Verbraucherschutz ist nicht teilbar
6. Januar 2011 - 17:31
Hannover.
Spürbare juristische Konsequenzen für die
Verursacher der Dioxin-Kontamination von Futtermitteln hat der
agrarpolitische Sprecher der niedersächsischen
CDU-Landtagsfraktion, Clemens Große Macke, heute
gefordert. „Es ist nicht hinnehmbar, dass durch die
offensichtlich kriminellen Gedanken einiger Weniger eine ganze
Branche und schließlich ein ganzes Land in Verruf zu
geraten drohen. Niedersachsen ist Agrarland Nummer eins in
Deutschland – seine Produkte und vor allem die Menschen,
die diese erzeugen, genießen bei den Verbrauchern ein
hohes Vertrauen.“
Große
Macke sprach sich für eine zügige und
transparente Aufklärung der Dioxin-Funde aus.
„Ross und Reiter müssen benannt werden.
Außerdem sollten wir uns intensiv Gedanken
darüber machen, wie sich solche Fälle
zukünftig vermeiden lassen. Verunsicherte Verbraucher und
finanziell geschädigte Betriebe aus Landwirtschaft und
Futtermittelproduktion dürfen nicht zum neuen
Aushängeschild der Agrarbranche
werden.“
In
Richtung der Oppositionsfraktionen sagte Große Macke:
„Es geht in dieser Sache in erster Linie um
Verbraucherschutz – und der ist nicht teilbar. Wer sich
ausschließlich im parteipolitischen Kleinklein ergeht,
hat den Ernst der Lage nicht verstanden.“ Der
Agrarpolitiker erinnerte in diesem Zusammenhang auch an
Dioxin-Funde in Bio-Fleisch im vergangenen Jahr:
„Gemessen an ihrer damaligen Zurückhaltung,
könnte man meinen, die Grünen hätten das
Thema Verbraucherschutz jetzt, wo es um konventionelle
Nahrungsmittel geht, neu entdeckt.“
Herausgeber:
CDU-Fraktion im Niedersächsischen
Landtag – Pressestelle
cdu-fraktion-niedersachsen.de