Björn Thümler MdL
27. 06. 2008 "Die Y-Trasse ist notwendig, um den in den in den nächsten Jahren drohenden Verkehrskollaps zu verhindern. Wer die Y-Trasse nicht will, muss andere konkrete Projekte und Maßnahmen nennen, mit denen die Verkehrszuwächse der Zukunft bewältigt werden können", begrüßte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Björn Thümler den im Wirtschaftsausschuss vorgelegten Antrag zum schnellen Bau der Trasse.
Der Verkehrsexperte der CDU-Landtagsfraktion begrüßt, dass die Landesregierung gemeinsam mit den norddeutschen Küstenländern die Bereitstellung erster Investitionsmittel in den Investitionsrahmenplan 2006 bis 2010 und die Zusage des Bundesverkehrsministers, 20 Mio. Euro Planungsmittel vorab bereit zu stellen, erreicht hat.
"Klar ist aber auch, dass die Y-Trasse alleine nicht ausreicht, um den zunehmenden Verkehr zu bewältigen. Notwendig ist zum Beispiel auch die Elektrifizierung und durchgehende Zweigleisigkeit der Strecke Wilhelmshaven – Oldenburg, der schnelle Bau des 3. Gleises Lüneburg – Celle, der Ausbau der Verbindung Bremen – Soltau – Uelzen und der Ausbau der Knoten Hamburg, Bremen und Oldenburg", so Björn Thümler.
Die Y-Trasse sei ein wichtiger Bestandteil eines umfangreichen Maßnahmenpakets, das die Infrastruktur auf der Straße, der Schiene und dem Wasser und damit die Hinterlandanbindungen der Häfen in Norddeutschland verbessern soll. Die niedersächsische Küste mit ihren Seehäfen zähle zu den großen Gewinnern der Globalisierung. "Ohne eine leistungsfähige Infrastruktur wird Niedersachsen davon aber nicht in vollem Umfang profitieren können. Die Y-Trasse führt Niedersachsen also nicht in die Sackgasse, sondern kann dazu beitragen, drohende Engpässe zu vermeiden und damit eine verkehrspolitische Sackgasse verhindern", so der Thümler abschließend.