In der Debatte um zukünftige Schulstrukturen war es für die CDU wichtig, viele Meinungen einzubeziehen. Der ideologisch verfestigte Streit der Vergangenheit sollte überwunden werden. Unseren Vorschlag haben wir daher gemeinsam mit den Vertretern der Eltern, Schüler und Lehrer sowie der Landkreise, Städte und Gemeinden erarbeitet.

 
Bei der Analyse wurde deutlich: 
 
  • Die Schülerzahlen sinken bis 2020 um rund 20 Prozent, in einigen Regionen sogar um bis zu 40 Prozent. Das gefährdet Schulstandorte. 70 Prozent der Hauptschulen unterschreiten bereits jetzt die gesetzliche Mindestgröße.
  • Viele Eltern möchten wohnortnah die Chance auf einen höchstmöglichen Bildungsabschluss für ihre Kinder.
  • Schulträger vor Ort wollen ein Bildungsangebot erhalten, das wohnortnah jeden Schulabschluss ermöglicht
Darum hat der Niedersächsische Landtag auf Initiative der CDU eine neue Schulform eingeführt: die Oberschule. Mit ihr bekommen die Schulträger flexible Möglichkeiten, das Schulangebot vor Ort qualitativ hochwertig und wohnortnah zu gestalten.
 
Klar ist für uns: Das Gymnasium ist die beliebteste Schulform in Niedersachsen. Es genießt bei uns Bestandsschutz. Unser langfristiges Ziel ist eine Schulstruktur in Niedersachsen mit Gymnasien und Oberschulen, ergänzt um weitere Schulformen. Es geht uns um die Zukunftschancen der Schüler in Niedersachsen. Für sie sichern wir ein dauerhaft qualitätsvolles Bildungssystem.
 

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