Themen der CDU in Niedersachsen

Familien - Übersicht

Die Familien haben für die Politik der Landesregierung einen zentralen Stellenwert. Wir wollen den Eltern echte Wahlfreiheit ermöglichen, ob sie die Kinder zu Hause erziehen oder eine qualifizierte Betreuung nutzen, um Familie und Beruf miteinander verbinden zu können. Gerade auch mit Blick auf die demografischen Herausforderungen, vor die auch Niedersachsen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gestellt sein wird, haben wir in der Familienpolitik wichtige Signale richtig gestellt.

Im Rahmen des Landesprogramms „Familien mit Zukunft – Kinder bilden und betreuen“ ist uns der Einstieg in einen bedarfsgerechten Ausbau familienfreundlicher Infrastrukturen mit einer Verbesserung des Kinderbetreuungsangebotes, der frühkindlichen Bildung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Vernetzung des Kinderbetreuungsangebots, gelungen. Mit insgesamt 100 Millionen Euro fördern wir dieses familienpolitische Projekt. Und unser Familienpreis „Niedersachsen – Kinderland, Familienland“ zeichnet besondere Initiative, die zu mehr Familienfreundlichkeit beitragen, als offizielle Anerkennung aus.

Darüber hinaus wird das Modell der Familienhebammen derzeit in ganz Niedersachsen verankert. Außerdem haben wir damit begonnen, verlässliche Strukturen im Bereich der Tagespflege durch den Aufbau von Tagesmütter-/ Tagesväterbetreuungsmodellen zu schaffen.

Im Projekt „Aufsuchende Familienhilfe für junge Mütter – Familienhebammen“ arbeiten freiberufliche Hebammen mit entsprechender Fortbildung und eine Fachkraft aus dem kommunalen Jugendamt als Team. Sie betreuen Frauen und ihre Kinder in psychosozial belastenden Lebenslagen in der Schwangerschaft und bis zu einem Jahr nach der Geburt. Im Modellprojekt der Stiftung „Pro Kind“ werden Schwangere und ihre Familien in schwieriger Lage nach einem besonderen Konzept bis zum dritten Lebensjahr des Kindes betreut. Und mit Familien entlastenden Diensten und Projekten haben wir Familien mit behinderten oder schwerstkranken Kindern oder Jugendlichen unterstützt.

Im Rahmen der Städtebauförderung und des Programms „Soziale Stadt“ haben wir zusammen mit dem Bund erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Wohnquartiere für Familien lebenswert und sicher zu gestalten. Ergänzt haben wir dieses Programm mit einem eigenen Wohnungsbauprogramm, das sowohl die Erneuerung des.

Die Anzahl der Schuldnerberatungsstellen in Niedersachsen, die neben der außergerichtlichen Insolvenzberatung auch allgemeine soziale Schuldnerberatung anbieten, hat sich von 96 Beratungsstellen Ende 1999 auf 147 Beratungsstellen Ende September 2006 erhöht. Dieses war möglich, weil wir die Förderung der allgemeinen sozialen Schuldnerberatung erstmals 2004 ausgeweitet und den Haushaltsansatz von bisher jährlich 358.000 Euro auf 576.000 Euro aufgestockt haben.

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